Lokale Agenda 21

  
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Lokale Agenda 21

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Aktivitäten
Einweihung der Bronzeköpfe im Ortsmittelpunkt

Im Rahmen des Projektes „Vernetzung Ortsmittelpunkt“ wurde eine weitere Masche geknüpft. Der Platz zwischen den beiden Kirchen mit dem von G. Rumpf gestalteten Bürgerbrunnen erhielt mit den Bronzeköpfen eine optische Anbindung an den Mennonitenhof. Die Übergabe an die an der Aktion beteiligten Bürger soll im Rahmen einer Zusammenkunft am 28. November um 15.30 Uhr auf der Kirchgasse mit einem Glühweinumtrunk erfolgen, der anschließend in dem Event „Glühwein bei Kerzenschein“ im Weingut W. Krebs Hauptstr 74 fortgesetzt werden kann.
Sehr erfreulich war die hohe Beteiligung der Friedelsheimer Bürger, deren Initialen jetzt in dem Pflaster eingeprägt sind. Dafür wurden 372 Bronzeköpfe, das entspricht ca. 20% aller Friedelsheimer, in 62 Platten erstellt und verlegt.
Ausgeführt wurde die Organisation und die Materialbeschaffung von der Agenda 21 Friedelsheim. Der Schmied F. Wagner besorgte das Einschlagen der Buchstaben und Zeichen. Die Herstellung der Betonsteine erfolgte überwiegend von Mitgliedern der Agenda 21 auf dem Bauhof der Fa. R. Stapf, dessen Mitarbeiter auch die Verlegearbeiten übernahmen. Ein herzliches Dankeschön geht dabei an K. Windecker, der mit viel Geschick und Feingefühl für die Einbindung in das Pflaster sorgte. Die Finanzierung schließlich erfolgte durch den Verein „Nachhaltiges Friedelsheim“ (Agenda 21), da der Beitrag von 5,00   pro Bronzekopf die Gesamtkosten nicht decken konnte.

gez. Norbert Müller

Die Stelen stehen

Am Nikolaustag 2008 hat die Firma M. Nikolaus, Bildhauerei Bad Dürkheim, den Gemeinden Friedelsheim und Gönnheim die beiden Stelen aus Corten-Stahl beschert. Die Schrift hob sich bei tiefstehender Sonne sehr gut gegen den Hintergrund des beleuchteten Himmels ab, und der „Nikolaus“ war mit seinem Werk zufrieden. Wie es dazu kam, ist schneller erzählt als realisiert. In einer gemeinsamen Sitzung des Planungsausschusses der jeweiligen Gemeinden Friedelsheim und Gönnheim erhielten die beiden Agenda-21-Gruppen der Orte am 15.12.2005 den Auftrag, einen Entwurf für die Kreiselgestaltung zu erstellen. Nach internen Beratungen wurden den Gemeinderäten ein halbes Jahr später zwei Entwürfe vorgelegt, von denen der Vorschlag von Frau Petschke und Herrn Müller-Petschke (Sohn von Kunz Müller, Gö) ausgewählt wurde. Die zwischenzeitlich gepflanzte Eiche war nur eine kleine Episode einer langen drei-jährigen Geschichte wie z. B. Ausgestaltung der restlichen Fläche mit etlichen Vorschlägen und Diskussionen, Berechnungen zur Standfestigkeit der Stelen, Genehmigungsverfahren von Verbandsgemeinde und Straßenverkehrsamt Speyer, Auswahl der Schriftzüge durch die beiden Ortsbürgermeister R. Blaul und W. Hafner und schließlich die Kosten aller möglichen Varianten, die letztlich zwischen den beiden Ortsgemeinden und der Straßenverkehrsbehörde aufgeteilt wurden. Die Arbeitsteilung in den Agenda-21-Gruppen klappte sehr gut, wobei die Entwurfsphase schwerpunktmäßig in Gönnheim lag und die Organisation der Realisierung von Friedelsheim übernommen wurde. Bleibt zu hoffen, dass die sicher jedem Sturm standhaltenden Stelen allen weiteren Unbilden des Straßenverkehrs gewachsen sind.

gez. Norbert Müller

Stromkastenbemalung

Die Malaktion hat 2005 begonnen, es wurden 15 Kästen bemalt. Nach und nach werden die übrigen folgen. Auch in diesem Jahr wird weiter "gepinselt"!

2008
2007
2006
2005
Klimaschutz in Friedelsheim

Umrechnungsfaktoren einzelner Energiearten in CO2-Emissionen
Die Lokale Agenda 21 in Friedelsheim möchte über Energienutzung informieren und dazu anregen, möglichst regenerative/erneuerbare Energie zu nutzen. Man versteht darunter Energie , die aus Wasserkraft, Wind, Holz oder verschiedene Arten von Sonnenenergie gewonnen wurde. Damit wird die Entstehung des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) vermieden bzw. stark eingeschränkt.
Dass der hohe Anteil dieses Klimagases wesentlich zur Erderwärmung beiträgt, ist wissenschaftlich unstrittig und sollte durch das internationale Klimaschutzprotokoll von Kyoto (1997), das von allen Staaten der Erde außer den USA, Russland und Australien bisher ratifiziert wurde, nachhaltig reduziert werden.
Die Bundesrepublik Deutschland gehört nach den USA anteilig zu den größten Kohlendioxid-Emittenten der Welt. Durchschnittlich werden pro Jahr aufgrund Energiebedingter Emissionen ca. eine Milliarde Tonnen CO2 freigesetzt. Dies entspricht etwa 5% der gesamten weltweit freigesetzten Menge (ca. 22 Mrd. Tonnen). Ein durchschnittlicher 3-Personen-Haushalt in Deutschland verursacht pro Jahr ca. 32,1 Tonnen CO2.
Was jeder Einzelne zur Erzeugung von CO2-Emissionen beiträgt, kann er anhand der Umrechnungsfaktoren der einzelnen Energiearten selbst ermitteln.
Einige typische Beispiele zeigen die Größenordnung der CO2-Entstehung.
Kohlendioxidemissionen beim Auto:
1 l Benzin produziert 2,333 kg CO2. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 7 l/100 km und 10.000 km Fahrleistung sind das 1,6 t CO2 pro Jahr.
Kohlendioxidemissionen beim Flugzeug:
Kurzstreckenflug: 8 l Kerosin/100 km/Person; Langstreckenflug: 4 l Kerosin/100 km/Person. Bei durchschnittlich 20.000 km Kurzstrecken- und 43.000 km Langstreckenflügen werden demnach 3.320 l Kerosin verbraucht. Pro Liter Kerosin werden 2,575 kg CO2 freigesetzt. Dies entspricht einer Gesamtmenge an Kohlendioxidemissionen von 8,4 t CO2.
Kohlendioxidemissionen bei der Bahn:
100 km verursachen 6 kg CO2/Person, bei 10.000 km sind das 0,600 t CO2.
Stromerzeugung im BRD-Mix:
Bei einem Durchschnittsverbrauch von 3.000 kWh/Haushalt beträgt die Kohlendioxidemission 1,86 t CO2/Jahr.
Kohlendioxidemissionen bei der Heizung:
Bei einem Durchschnittsverbrauch von 3.000 m3/a Erdgas entstehen 5,33 t CO2,
bei 3.000 l/a Heizöl entstehen 7,87 t CO2.
Kohlendioxidemissionen bei der Herstellung von Nahrungs- und Konsumgütern:
Die durchschnittliche CO2-Emission beträgt ca. 5 t/Person und Jahr, das sind bei 3 Personen 15,0 t/a CO2.

Umrechnungsfaktoren

An Hand der Umrechnungsfaktoren, die die aktuellen Werte des Umweltbundesamtes, des europäischen Schadstoffregisters und des Schweizer Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft berücksichtigen, können Sie Ihre persönlichen CO2-Anteile selbst errechnen.

 

Energieträger

Umrechnung Verbrauchs-einheit in

kWh

Preis pro kWh

inkl. Grundgeb. und MwSt.

erzeugte

CO2-Menge aus

1 kWh in

kg

Erdgas

1m3 Gas =

10,1 kWh

0,047

(ab 01.05. 03)

0,202

Heizöl

1 l Öl =

9,028 kWh

0,038

(August 2003)

0,269

Steinkohle

1kg SK =

8,25 kWh

 

0,335

Braunkohle

1kg BK =

2,39 kWh

 

0,398

Brennholz (lufttrocken)

regenerativ

1kg Holz =

ca. 4 kWh

nicht def.

0,01

Strom

Mix:BRD 2002*)

Erdgas 9,7%, Heizöl 0,8%, Steinkohle 26,1%, Braunkohle 24,4%, AKW 30,7%,

Wasserkraft 4,2%, Übrige 4,1%

kWh

 

0,620

Strom

Mix: Pfalzwerke 2002

Erdgas/Öl 2%, Steinkohle 42%, Braunkohle 37%, AKW 16%, Regenerative 3%

kWh

0,147

(Okt. 2002)

0,862

Strom regenerativ**)

Pfalzwerke

Biomasse, Fotovoltaik

kWh

0,188

nicht bekannt

Strom regenerativ

EWS-Schönau

(kein AKW, keine Kohle, 60% regenerativ)

kWh

0,186

0,064

Benzin (PKW)

Dichte = 0,745

1 l Benzin = 8,8 kWh

0,120

(1 l = 1,06 €)

0,265

*)Auf Basis der GEMIS-Daten (Globales Emissions-Modell Integrierter Systeme, Ökoinstitut e.V.) werden alle Einflüsse für die Bereitstellung der Energieträger und der Kaftwerk-Wirkungsgrad (0,34) berücksichtigt, danach entstehen 0,6196kg CO2 /kWh im BRD-Mix.
**) Pfalzwerke bieten auch Strom aus regenerativen Quellen mit Zertifikat an, Mehrpreis: 4,15 Cent/kWh, Bezug von Teilmengen an regenerativem Strom sind möglich; bei Sammelbestellung 20% Ermäßigung des Grundpreises.
Infos über EWS-Schönau und leichte Umstellungsmöglichkeit: www.schoenau.de
 

Verkehrszählung
Ergebnisse der Verkehrszählung in Friedelsheim:

Die Verkehrszählung wurde am Donnerstag, dem 18. März 2004, als Gemeinschaftsprojekt der Lokalen Agenda 21 Friedelsheim und zahlreichen freiwilligen Helfern durchgeführt. Erfasst wurden alle motorisierten Fahrzeuge, unterteilt in zwei Gruppen (PKW, Motorräder, Kleinbusse, Traktoren etc. und große LKW, Busse, Reisebusse). Gezählt wurde in drei Schichten von 6:00 - 9:00 Uhr, 11:00 - 13:00 Uhr und 16:00 -19:00 Uhr, sowohl an den vier Ortseingängen als auch an der Ampelkreuzung und am Kreisel.
Insgesamt wurden 4108 in den Ort einfahrende und 4100 ausfahrende Fahrzeuge ermittelt, der LKW/Bus-Anteil betrug rund 3% (deutlich unter der Menge, die für einen Antrag auf ein LKW-Durchfahrverbot vorliegen müsste).

Zum Vergleich: Bei der Verkehrszählung in Wachenheim im Mai 2003 wurden im gleichen Zähl-Zeitraum 5088 nach Wachenheim einfahrende und 5456 ausfahrende Fahrzeuge ermittelt. Damit erreicht Friedelsheim, das nur ein Drittel der Einwohner hat (1491 lt. Einwohnermeldeamt am 19.12.2003, 1328 angemeildete KFZ), fast 80 % des Wachenheimer Verkehrsaufkommens. In Wachenheim hielten sich Durchgangsverkehr und Quell/Zielverkehr in etwa die Waage, in Friedelsheim ist der Anteil des Durchgangsverkehrs deutlich höher, bevorzugt aus Richtung Wachenheim und aus Richtung Niederkirchen zur B 37 und zurück.

Eindeutiger Quell- und Zielverkehr lässt sich für die Maximilianstaße (altes Neubaugebiet Schloßgarten) und den Kaisergarten (Neubaugebiet Rosengarten Ost II) feststellen, mit jeweils 90 Fahrzeugen, die morgens den Ort verlassen und mittags bzw. abends zurückkehren (lt. Arbeitsamt waren das im Jahr 2003 122 Personen sowie insgesamt 452 AUS-Pendler.

Zum Einschätzen der Verkehrsbelastung insgesamt gibt es leider nur wenige Vergleichszahlen: In Friedelsheim wurden auf den am stärksten belasteten Straßen rund 300 KFZ pro Stunde gezählt.
Nach Auskunft der Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach betragen die aktuellen Fahrzeugdichten für Rheinland-Pfalz durchschnittlich 2650 KFZ pro Stunde auf Landesstraßen und 970 KFZ pro Stunde auf Kreisstraßen.


Nachhaltigkeitsindikatoren Friedelsheim

I. Wohlbefinden
1. Kulturelles Leben
- Erhalt von Kultur-, Freizeit- und Bildungsangebot
2. Verkehrssituation optimieren
- Straßenverkehr an Bedürfnisse von Behinderten, Kindern, Senioren anpassen
- Erschließung von Bus und Bahn (ÖPNV)
- Erweiterung des Fahrradwegenetzes
- Verringerung der Kfz-Dichte
3. Wohnungsnahe Grundversorgung
- Erhalt von Kindergarten, Schule, Lebensmittelangebote u.ä.

II. Soziale Gerechtigkeit
4. Soziales Engagement
- Betreuung von Kindern (Krippe, Hort o. Ä.)
- Angebote für Jugendliche (Freizeit und Bildung)
- Engagement für Behinderte
5. Geschlechtergleichstellung
- Teilhabe von Frauen an Erwerbstätigkeit
- Mitgliedschaft in kommunalen Gremien
6. Armut
- Ursachen für Armutsentwicklung aufzeigen und beheben
- Arbeitslosenquote senken/ Abbau Sozialhilfe
- frühzeitige Integration von Migranten
7. Eine-Welt-Engagement
- Eine-Welt-Projekte in der Kommune durchführen
- Angebote von fair gehandelten Produkten

III. Umweltqualität und Ressourceneffizienz
8. Flächenverbrauch
- naturnahe Flächen schaffen/ erhalten
- schonender Verbrauch von Siedlungs- und Verkehrsflächen
- Wiedernutzung von brachen und leerstehenden Gebäuden
9. Erhaltung der Qualität der Fließgewässer
10. Trinkwasserverbrauch
- Alternativen, z.B. Regenwasser, Brunnen, Kreislauf, technische Hilfen nutzen
11. Energieversorgung und -verbrauch
- kommunalen, gewerblichen und privaten Energieverbrauch optimieren
- regenerative Energien und Energiesparsysteme fördern
12. Verminderung des Abfallaufkommens
13. Vorkommen der Mehlschwalbe schützen
(Indikator für ökologische Qualität des Gemeindegebietes)

IV. Wirtschaftliche Effizienz
14. Ausgeglichene Wirtschaftsstruktur
- kommunale Gewerbesteuereinnahmen
- Existenzgründungen fördern
- kommunale Schulden minimieren
15. Ökologische Betriebe
- ökologische Landwirtschaft fördern
- öko-zertifizierte Unternehmen anstreben
- Verkauf von regionalen und Bio-Produkten


Stand: 06.12.2008

Verschiedene
Materialien
Seminar- , Kongressbesuche
Vorträge,
Dienstleistungen
Summen
(Euro)
2001
124,90
77,30
9,80
212,00
2002
348,60
90,90
-10,00 )*
429,60
2003
196,00
99,20
62,50
357,70
2004
122,00
121,00
73,80
317,30
2005)**
684,17
40,00
11,70
735,87
2006)**
118,34
50,00
-
168,34
2007
200,29
244,10
1474,07)***
1918,46
2008
214,37
50,00
2000,00)***
2264,37
Summen (Euro )
2001-2008
2008,67
772,50
3621,87
6403,04
Anteil
31,4 %
12 %
56,6 %
100%

)* Überschuss einer Vortragsveranstaltung
)** inkl. Materialien und Dienstleistungen, die im Rahmen der Dorferneuerung anfielen
)*** Projekt Erdarbeiten Spiel- und Sportgelände
Ergebnisprotokoll vom 21.01.2009


Teilnehmer:
A. Bergtholdt, E. Eberle, W. Hafner, O. Heil, H. Keller, K. Müller-Maschke, N. Müller, P. Ohnimus, Dr. P. Richter, H-J Seemann,
A. Stöhr, H-J. Wolf
entschuldigt: G. Barczynski, W. Braun, I. Ertmer, P. Fleischer, K. Hänisch, W. Lippke, M. Keller, K. Stöhr, E. Urban,
Dr. B. Wingert-Runge.

1. Vernetzung Dorfschwerpunkte, Stand der Planung
Eine Verbindung zwischen Kirchplatz und Mennonitenhof soll optisch durch im Boden eingelassene Bronzeköpfe in Form einer stilisierten Traube erfolgen.
Mehrere Firmen wurden angesprochen, die Fa. Ameco Metall könnte die Bronzeteile (Durchmesser 30mm, Länge 30 mm, 88% Kupfer/12% Zinn) geschnitten zu einem Preis von ca. 350,-   liefern. Zu klären war, ob man den Preis reduzieren kann, wenn man die Stangen selbst schneidet. Nach Rücksprache mit dem Schmied F. Wagner ist es sinnvoll, die Stangen vom Hersteller schneiden zu lassen, da es ein sehr zähes Material ist. Bearbeitung und Einbringung der Initialen kann er ausführen. Die Bohrung könnte die Fa. L. Schreiber, Gönnheim übernehmen, pro Loch 3,- .
Als Finanzierungshilfe schlug Dr. P. Richter vor, die Kosten für die Bronzeköpfe - mit oder ohne Initialen – von Friedelsheimer Bürgern übernehmen zu lassen. Eine weitere Möglichkeit, sich mit dem Ort zu identifizieren.

2. Diskussion der Prioritätenliste
(Nummerierung nach dem Kriterienkatalog „Unser Dorf hat Zukunft“)

1.6 Ausweisung Gewerbe-, Mischgebiet für einheimische Betriebe:
W. Hafner informierte darüber, dass Fa. Aktiv Solar das Anwesen (Lagerhalle und Büroräume) der Fa. Bonnet übernehmen möchte. An der Ausweisung eines Gewerbegebietes östlich der L527 wird festgehalten.

1.9 Geschwindigkeitsreduzierung am Ortseingang Bahnhofstraße:
Nach eingehender Diskussion über die Verkehrsproblematik an dieser Stelle wird festgehalten, dass nur eine „bauliche“ Maßnahme zur Geschwindigkeitsreduzierung führen kann.

2.1 Räumlichkeiten optimieren:
Das alte Feuerwehrgerätehaus wird von der Gemeinde als Geräteschuppen und Abstellraum genutzt und kann für anstehende Feiern (1. Mai, Kerwe) schnell ausgeräumt werden. Schwabenbachhalle, Backhaus und Waschhaus sowie die kirchlichen Gemeindehäuser werden bei verschiedenen Veranstaltungen genutzt.

2.3 Naturnahes Spiel- und Sportgelände:
O. Heil berichtete, dass die Rasenfläche fertig ist, so dass im Frühjahr die Tore aufgebaut und verankert werden können. Dann kann auch die Seilbahn installiert werden, und mit einer Einweihung soll dann der Platz endgültig den Kindern und Jugendlichen aus Frie und Gö übergeben werden.

2.5 Substanzschutz Umgebung prot. Kirche:
In einer Ortssatzung soll ein entsprechender Passus festgeschrieben werden.

2.5 Ankauf ehemalige Synagoge:
Nach einer Begehung wird vom Katasteramt ein Wertgutachten erstellt (kostenfrei für Gemeinden), danach sollte geprüft werden, ob es im Rahmen der Dorferneuerung einen Zuschuss geben kann. Eine Nutzung könnte in Leihgaben, Wanderausstellungen und Sammlung Urban bestehen.

2.7 Einkaufs – Shuttle:
Nach Bericht von H. Keller wird das Ruftaxi in den Gemeinden Ellerstadt und Gönnheim vermehrt genutzt, in Friedelsheim scheint es wenig bekannt zu sein. W. Hafner und N. Müller werden mit der VG, bzw. Verbandsbürgermeister U. Kittelberger sprechen.

3.1 Schwabenbachhalle nutzen
Um eine bessere Auslastung der Schwabenbachhalle zu erreichen, sollte auf der Homepage von Friedelsheim ein Hinweis mit Veranstaltungen, Vermietung, Konditionen usw. eingerichtet werden.
W. Hafner, M. Keller und P. Ohnimus werden diesbezüglich miteinander sprechen.
Unsere Homepage www.Friedelsheim.de wird von M. Keller neu strukturiert und aktualisiert.

3.4 Empfehlung für Hausgestaltungen im Ort:
Empfehlungen hinsichtlich Material, Farbe, o. Ä. werden beim nächsten Fassadenwettbewerb gegeben.
Backhaus und Waschhaus sollen demnächst farblich angepasst werden.

3.9 Nutzung regenerativer Energien:
Da 2010 die Energieverträge auslaufen, könnte man dann nach ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten neue Verträge abschließen.

4.9 Ergänzung des Baumlehrpfades:
Durch mutwillige Zerstörung sowie Krankheit mussten einige Bäume nachgepflanzt werden.
Es können noch Patenschaften übernommen werden.

4.9 Gestaltung des Mennonitenhofes:
Zur Zeit wird Interesse am Bau eines Doppelhauses bekundet, aber bisher ist noch kein Käufer für die 2. Hälfte da.

5.1 Gestaltung des Dorfrandes:
Da der Dorfrand von Friedelsheim beim Wettbewerb beurteilt wird, werden Luftbilder besorgt, denn man kann den besonders eindrucksvollen allmählichen Übergang von Nutzgärten in Wingert nicht überall einsehen.
N. Müller, Verbandsgemeinde, S. Koch

5.6 Ausgleichsflächen:
Ein Grüngürtel für den Schwabenbach sollte als Ziel formuliert werden. (Abstimmung mit Wachenheim und Isenach-Eckbach-Verband). Eine Finanzierung von Ausgleichsflächen durch Dritte ist lt. H-J. Wolf möglich, so könnten Ausgleichsflächen für ein Baugebiet als Ökokonto am Schwabenbach angelegt werden.

5.9 Ausweisung Wanderweg Gö/Fri/Wa:
Ein zertifizierter Wanderweg ist aus Kostengründen nicht machbar, aber ein einfacher Wanderweg soll erschlossen werden. Die Aufnahme in entsprechendes Kartenmaterial wird angestrebt.


3. Verschiedenes

Dr. P. Richter reklamierte das Schild an der prot. Kirche, weil es sachliche Fehler enthält.
K. Hänisch spricht diesbezüglich nochmals mit dem Presbyterium.
Ein weiterer Vorschlag von Dr. P. Richter war die Auflage von neuen Postkarten von Friedelsheim.
N. Müller und P. Ohnimus schauen nach Motiven und stellen sie dann vor.

Zur Information über die Aktivitäten der Agenda 21 wurde ein Faltblatt vorgestellt.
Ergänzungen, Änderungen, Korrekturen bitte bis zum 10.02.09 an uns melden.
W. Hafner klärt, ob und wo es gedruckt werden kann.

Nächstes Treffen: Do, 26. März 2009, 19.30 Uhr, Ratssaal in der Schwabenbachhalle

gez. K. Müller-Maschke

Ergebnisprotokoll vom 26.11.2008


Teilnehmer
A. Bertholdt, C. Bletzer, W. Braun, E. Eberle, I. Ertmer, W. Hafner, H. Keller, M. Keller, W. Lippke, K. Müller-Maschke, N. Müller, P. Ohnimus, Dr. P. Richter, G. Seiberth, H.-J Seemann, Dr. B. Wingert-Runge, H-J. Wolf, A. Zorzin
entschuldigt: G. Barczynski, P. Fleischer, K. Hänisch, O. Heil, A. u. K. Stöhr.

1. Erläuterung des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
- Ziel des Wettbewerbs
Aufzeigen der Zukunftsperspektiven des Ortes, Verbesserung der Lebensverhältnisse,
bürgerschaftliche Mitwirkung bei Themen wie demografische Entwicklung oder nach-
haltige Energieversorgung, Anerkennung von beispielhaften Aktivitäten
Der Wettbewerb dient nicht in erster Linie dazu, eine hohe Geldprämie zu erzielen,
sondern im Wesentlichen sollen die Gemeinden ein Zukunftskonzept für ihren Ort entwickeln,
- Teilnahmebedingungen
Ortsgemeinden mit überwiegend dörflichem Charakter bis zu 3.000 Einwohnern,
- Auszeichnungen
Hauptklasse: Gemeinden, die zum 1. Mal teilnehmen
Sonderklasse: Gemeinden, die früher bereits im Gebietsentscheid waren
Preisgeld: Kreissieger 360,-  in der Hauptklasse, 260,-  in der Sonderklasse
Gebietssieger bzw. Landessieger erhalten höhere Preisgelder (450 – 1800  


2. Bewertungskriterien zu dem Wettbewerb
Anhand von Folien wurden von N. Müller die 5 Kriterien, nach denen der Wettbewerb abläuft,
vorgestellt und erläutert


3. Bereits vorhandene Ziele wurden vorgestellt
- aus dem Leitbild 2004,
- den Moderationen von Müller u. Wolf (Friedelsheimer Perspektiven, 2005),
- dem Maßnahmenkatalog Fortschreibung Dorferneuerung (Wolf, 2006)


4. Ergänzung der noch offenen Punkte bzw. Ziele

Die bereits vorhandenen o.g. Ziele und Maßnahmen wurden in einer Liste, die nach dem
Kriterienkatalog „Unser Dorf hat Zukunft“ strukturiert war, zusammengefasst und nach
Diskussion der Teilnehmer ergänzt.

- Parkplatzsituation in der Hauptstr. von der Ampelkreuzung bis Gönnheim.
Da nach Begutachtung der Straße aufgrund der zahlreichen Ausfahrten nur 12 Parkplätze
zur Verfügung ständen und in anderen Orten die markierten Parkplätze schon wieder geschwärzt
wurden, wird in Friedelsheim von der Umsetzung dieser Maßnahme zunächst Abstand
genommen.
- Ausweisung von Gewerbe-, Mischgebiet für einheimische Betriebe hinter Fa. Wagner.
Der Landesbetrieb für Mobilität führt dazu ein Zielabweichungsverfahren durch.

- Straßenführung an der Ampelkreuzung
Dorfplaner H.-J. Wolf wird von der Gemeinde, bzw. Obgm. W. Hafner beauftragt, eine
konzeptionelle Variante für eine Straßenführung, die im Bedarfsfall verwendet werden kann, zu
erstellen, LBM (Landesbetrieb für Mobilität) muss zustimmen.

- Einrichtung eines Mehrgenerationenhauses
eine Initiative zu gemeinsamen Aktivitäten von Jung und Alt ist laut Herrn Hafner Aufgabe von
Bürgern, nicht der Gemeinde ; H-J. Wolf könnte ein Kurzreferat vermitteln.

- Ausbau des Radweges von der RHB bis an den Kreisel Fri/Gö fehlt, es wird z.Z. keine
Umsetzungsmöglichkeit gesehen, es ist ein Winzerweg der Ortsgemeinden Friedelsheim bzw.
Gönnheim.
Für den Wanderweg Gö/Fri bis zur Villa Rustica als Verbindungsweg kultureller
Sehenswürdigkeiten sollte ein Konzept von Bürgern erarbeitet werden (offizielle Anlage
aufwendig und teuer).

- Schulweg verbessern; nicht nur die Engstellen bilden eine potentielle Gefahr für die Kinder,
auch das Stück von Ortsausgang bis Schule ist dringend sanierungsbedürftig.

- Nachhaltige Energieversorgung könnte in der nächsten Zukunft angedacht werden,
wenn die Verträge mit den Pfalzwerken 2012 auslaufen.

- Ankauf und Umbau der Synagoge
1922 wurde die Synagoge in ein Wohnhaus umgewandelt und muss von dem jetzigen Besitzer
aus privaten Gründen verkauft werden. Da sie als einzige Synagoge hier in der Gegend eine
Mikwe besitzt, wäre ihr Ankauf eine wertvolle Bereicherung für den Ort. Ein Konzept für
die Nutzung muss noch erarbeitet werden.


5. Bewertung und Wichtung der Ziele
Nach ausführlicher Diskussion auch der übrigen Punkte des Themenschwerpunktes „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen" sind diese nach vier Kategorien bewertet worden:

A = Bereits in konkreter Planung bzw. Bearbeitung
B = Ziel mit hoher Priorität
C = Ziel mit geringer Priorität
D = Merkpunkt, z.Z. keine Umsetzungsmöglichkeit


Schwachstellen – noch offene Probleme

1.Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen
1.1 Aktualisierung und Anwendung eines Leitbildes (A)
1.2 Fri/Gö gemeinsame Schule/Kindergarten/Hort (A)
1.3 Entwicklungskonzept demographische Entwicklung, Generationenhaus (D)
1.6 Ausweisung Gewerbe-, Mischgebiet für einheimische Betriebe (A)
1.7 Schulweg vor der Schule sanieren (ca. 120 m) (B)
1.9 Straßenführung an der Ampelkreuzung (C)
1.9 Parkplatzsituation auf der Hauptstraße (D)
1.9 Ergänzung des Radwegenetzes (nördl. der RHB, südl. Forster Str.) (C)
1.9 Geschwindigkeitsreduzierung Ortseingang Bahnhofstraße (D)
1.9 Missbräuchliche Nutzung von Wirtschaftswegen (D)
1.9 Engstellen Gehwege (Schulweg) beseitigen (D)
1.10 Nachhaltige Energieversorgung, Initiative/Konzept (C)
1.11 Infrastruktur Versorgung, Möglichkeiten - Dorfladen? (D)
1.12 Tourismuskonzept (A)
1.13 Nachhaltigkeits-Check für Gemeinderatsbeschlüsse (D)

2. Bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten
2.1 Räumlichkeiten optimieren: Schwabenbachhalle, Gemeindehäuser
(ev, kath, menno), Waschhaus, altes Feuerwehrhaus
2.3 Naturnahes Spiel- und Sportgelände ausbauen (A)
2.5 Denkmalschutz bzw. Ortssatzung Platz zwischen den Kirchen
2.5 Ankauf „ehemalige Synagoge“ (B)
2.6 Generationenübergreifende Aktivitäten
2.7 Einkaufs – shuttle (Einkaufen und Arztbesuche)
2.7 ARGE Konzeption – Mitwirkung Dorfentwicklung

3. Baugestaltung und Entwicklung
3.1 Schwabenbachhalle nutzen (ökonomisch, ökologisch)
3.2 Aktion „Schöne Hoftore“
3.3 Vernetzung Ortsschwerpunkte (Kirchplatz, Mennonitenhof, Schmiede) (A)
3.3 Gestaltung Vorbereich Schmiede
3.4 Empfehlung für Hausgestaltungen im Ort
3.4 Fußweg Tuchbleiche - Bahnhofstraße
3.6 Leerstände, (Empfehlungen, Vorgaben)
3.9 Nutzung regenerativer Energien, Konzept

4. Grüngestaltung und – entwicklung
4.1 Straßenbegleitbegrünung, Wege, Plätze
4.8 Naturnahe Anbauverfahren fördern (Ökowinzer)
4.9 Ergänzung des Baumlehrpfades
4.9 Grüngestaltung Mennonitenhof

5. Das Dorf in der Landschaft
5.1 Gestaltung des Dorfrandes
5.6 Verlegung von Ausgleichsflächen an den Schwabenbach
5.9 Ausweisung Wanderweg Gö/Fri/Wa (B)

Das Ziel unserer AG21–Treffen ist die Formulierung eines aktualisierten Leitbildes der Gemeinde Friedelsheim, dass nicht nur als Konzept für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ sondern als Leitlinie für die Entwicklung der Ortsgemeinde dienen soll.

Beim nächsten Treffen sollen die Punkte 2-5 des Kriterienkataloges durchgesprochen und bewertet werden.

Nächstes Treffen: Mi, 21. Januar 2009, 19.30 Uhr, Ratssaal in der Schwabenbachhalle

gez. K. Müller-Maschke

Ergebnisprotokoll vom 14.11.2007


Teilnehmer
G. Barczynski, C. Bletzer, W. Braun, E. Eberle, W. Hafner, O. Heil, H. Keller, M. Keller, K. Müller-Maschke, N. Müller, P.Ohnimus, Dr. P. Richter, H. Schöffel, G. Seiberth, A. und K. Stöhr, Dr. B. Wingert-Runge
entschuldigt: A. Bergtholdt, I. Ertmer, H. Gröber, K. Hänisch, H. Müller, E. Urban, H-J. Wolf

Information

1. Jugendbefragung
In Anlehnung an einen von der Gruppe KOBRA erarbeiteten Fragebogen wurden 20 Fragen für Friedelsheim erstellt und ausgewertet. O. Heil berichtete über die Ergebnisse, die er demnächst auch im Gemeinderat vortragen wird. Es waren im Wesentlichen Fragen zur Freizeitgestaltung, zum Geschehen und zum Engagement im Ort, zu Verkehrsbedingungen, zu gewünschten Veränderungen u. Ä.

2. Fortschreibung Dorferneuerung
Das Planungsbüro H.-J- Wolf, K, hat seinen Abschlussbericht vorgelegt, gewünscht wurde, diesen ins Internet zu stellen. N. Müller klärt, ob das rechtlich möglich ist.

3. Stand der Bauarbeiten am Kirchenplatz
Die Arbeiten gehen gut voran. Es gab zwar zwischenzeitlich Probleme und die Zuschüsse sollten gekürzt werden, wie W. Hafner berichtete, weil Planabweichungen aufgetreten waren (kath. Gemeindehaus und Platz davor, Wasser gebundene Decke statt Begrünung).

4. Fassadenwettbewerb
Der Wettbewerb ist gut angekommen und soll in zwei Jahren wieder durchgeführt werden.

5. Buhl´scher Hof
Durch einen Beschluss und einen nicht unerheblichen finanziellen Zuschuss durch die Eigentümer konnte der historischen Torbogen wieder errichtet werden. Steinmetz M. Nikolaus leistete gute Arbeit; OVV und der Verein „Nachhaltiges Friedelsheim“ unterstützten dies mit einer Spende. So trägt das gesamte Ensemble zur Verschönerung des Dorfbildes bei, ebenso wie die farbliche Neugestaltung mehrerer Fassaden.

6. Aktivitäten am Waschhaus
W. Hafner berichtete, dass durch die Bürgerinitiative „Waschhaus“ schon viel Eigenleistungen erbracht worden sind, um das Haus abzureißen. Ein großer Teil des Materials kann wiederverwendet werden. Biberschwänze und Steine kommen teilweise von Spendern.
Die Gemeinde gibt einen Zuschuss evtl. auch für Fremdkosten. Nach Plänen von Architekt R. Reinhart wird der Bau in Poroton gemauert und mit Sandsteinen verblendet.

7. Hinweistafel auf dem Mennonitenhof
Die Historie wurde von Dr. P. Richter erarbeitet, die grafische Gestaltung für den Druck (NINO) besorgte N. Müller, Schreiner E. Daniel fertigte den Rahmen und die Kosten übernahm der Verein „Nachhaltiges Friedelsheim“. Nach dem Besuch etlicher Touristen wurde festgestellt, dass noch einige Hinweise zur Orientierung auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses fehlen.
Dank der schnellen Reaktion von C. Bletzer und Dr. P Richter wurde ein Beiblatt mit Plan erstellt, das in der VG- Tourist-Info-, im Backhaus und in der Schmiede ausliegen soll.
In Zusammenhang mit dieser Tafel machte K. Stöhr den Vorschlag, den Schriftzug „Friedelsheim“ auf dem Schild an der B 271 etwas zu vergrößern.

8. „Eine unbequeme Wahrheit
Als Thema zum Klimaschutz wurde am 13.06.2007 als gemeinsame Veranstaltung mit der prot. Kirche der Film von Al Gore gezeigt. Die DVD kann jederzeit noch einmal gezeigt werden, bzw. bei N. Müller ausgeliehen werden.

9. Landeskongress Lokale Agenda 21 in Saulheim
Schon zum 11. Mal wurde der Landeskongress durchgeführt. Im Mittelpunkt stand das Thema „Klimaschutz“ wie P. Ohnimus berichtete. Hierbei bezieht sich der Klimaschutz nicht nur auf regenerative Energieerzeugung und effizienten Energiereinsatz, sondern alle Lebensbereiche, von der Ernährung bis zur Freizeitgestaltung sollten auf ihre Auswirkungen auf das Klima überprüft werden. Leider seien bei dem Kongress, so P. Ohnimus, keine offiziellen Vertreter der VG Wachenheim dabei gewesen, dabei sei die Botschaft, dass die Kommunen eine Vorreiterrolle in puncto Nachhaltigkeit besitzen.

10. Abrechnung:
Die Ausgaben der Agenda betrugen im ersten Halbjahr 2007 91,- ; im zweiten 359,- .
Hiermit ist der zur Verfügung gestellte Betrag im Agenda-Budget noch nicht ausgeschöpft, und es kann die Rechnung für Erdarbeiten auf dem naturnahem Spiel- und Sportgelände noch mit eingerechnet werden.

Offene Projekte

1. Konzeptentwurf Kreuzung
W. Hafner berichtete, dass die Straßen neu klassifiziert werden, d.h. die Bahnhofstr. würde als grün eingestuft und Stadtplaner H.-J. Wolf könnte in Verbindung mit der FH Kaiserslautern einen Plan für die Kreuzung erstellen. N. Müller kümmert sich darum. Ebenso sollte er eine Planung für die Verkehrsführung an Schule und Feuerwehrgerätehaus vornehmen, sobald die Maßnahme „Haus des Kindes“ greift.

2. Verkehrsbegehung, enge Gehwege
Am 14.11.07 war Dr. B. Wingert-Runge zu einer Verkehrsschau der VG im Ort unterwegs, um Schwachstellen am Schulweg aufzudecken. Vorschlag ist, eine flache Gelbschwelle auf der Hauptstraße bei Frau Krieger zu errichten. Außerdem müsste der Schulweg nach Gönnheim saniert werden, nicht nur mit einer neuen Decke, sondern mit neuem Unterbau.

3. Parkbuchten in der Hauptstraße
Dies ist ein leidiges Thema. Schon der Vorgänger und der Vorvorgänger des jetzigen Bürgermeisters hatten damit zu tun. Es bisher nicht gelungen, eine für alle einvernehmliche Lösung zu finden. Wahrscheinlich läuft es auf ein eingeschränktes Halteverbot an kritischen Einfahrten hinaus.

4. Platz vor der Schwabenbachhalle
Die Idee, den Parkplatz durch Beete zwischen den Platanen aufzulockern, würde laut Kostenvoranschlag von der Firma Diehl ca. 5000,-   betragen.

5. Verschiedenes
Auf Anregung von Dr. P. Richter wurde diskutiert, wie man es erreichen könnte, dass das Gelände um die prot. Kirche, der ehemalige Friedhof, erhalten bliebe. Nach Vorschlag von P. Ohnimus sollte die Gemeinde, der das Gelände gehört, diesbezüglich eine Satzung erarbeiten, die das gesamte Gelände umfasst.

Nächstes Treffen: wird rechtzeitig bekannt gegeben

gez. K. Müller-Maschke

 
 
  

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