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Aktion Bronzeköpfe
Bei einem guten Schluck Glühwein, gesponsert
vom Weingut Krebs, wurde die Verbindung vom Platz zwischen den beiden Kirchen
zum Mennonitenhof an die Friedelsheimer Bürger übergeben. gez. Norbert Müller
Ein bunter Reigen von Melodien
Ob es am Wetter oder an den zahlreichen Veranstaltungen im Umkreis lag, dass das Musikfest des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Friedelsheim - Gönnheim nur mäßig besucht war - am musikalischen Angebot lag es ganz sicher nicht. Innerhalb kürzester Zeit organisierten die Verantwortlichen des zwei Jahre jungen Musikzugs unter der Leitung von Gunter Horr ein ansprechendes zweitägiges Programm mit vielen Kapellen aus nah und fern. Nach den Darbietungen am Samstag erfreuten die Züge von Herxheim und dem deutschen Vizemeister Wissen die Dorfbewohner mit einem sonntäglichen Umzug. Wer dachte, die Gruppen würden nur bekannte Standards abliefern, wurde angenehm überrascht, denn die Vielfalt sorgte dafür, dass für jeden Musikgeschmack etwas dabei war. Das Repertoire der Teilnehmer reichte von Schlager über Oldies bis hin zu Pop - und sogar die Rocker von Deep Purple wurden neu interpretiert. Das Publikum bedankte sich für diese musikalische Experimentierfreude mit stehendem Beifall und ständigen Rufen nach Zugabe. Die Teilnehmer durften sich aber nicht nur über die Resonanz des Publikums freuen, sondern auch über Freikarten für die SAP-Arena, gestiftet von der Stimme der Adler, Udo Scholz, und das Gastgeschenk des Musikzugs, den "Friedelsheimer Florian". Im Hintergrund sorgten zahlreiche Freiwillige und Kuchenspender dafür, dass die Gäste weder Hunger noch Durst leiden mussten und der Ablauf reibungslos über die Bühne ging. Zu wünschen ist dem Musikzug, dass dieses Engagement bei der nächsten Veranstaltung eine größere Resonanz findet. gez.: Markus Keller Friedelsheim siegt im Kreiswettbewerb
- Mit bürgerschaftlichem Engagement ![]()
Die Ortsgemeinde Friedelsheim hat auf der Kreisebene den ersten Platz in der Sonderklasse beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" errungen und ist somit für die Konkurrenz auf Gebietsebene qualifiziert. Landrätin Sabine Röhl überreichte Ortsbürgermeister Walter Hafner die Urkunde im Rahmen einer Feierstunde im evangelischen Gemeindehaus Gönnheim. Friedelsheim ist seit 1989 Dorferneuerungsgemeinde und wurde im Jahr 2005 als Schwerpunktgemeinde anerkannt. In diesem Zusammenhang wurde das Konzept für die Dorferneuerung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern aktualisiert. Dieses bürgerschaftliche Engagement zeige sich beispielsweise bei der Neugestaltung des Platzes zwischen den Kirchen als Ortsmitte mit dem Bürgerbrunnen und des Mennonitenhofs. Es finde seinen Ausdruck aber auch in einem regen Vereinsleben und zahlreichen Veranstaltungen, lobte die Jury ausdrücklich. Baum- und Rebsortenlehrpfad sowie Fassadenwettbewerbe und andere Verschönerungsmaßnahme zeugten von dem starken Gemeinsinn im Dorf. Die kommunale Zusammenarbeit mit Gönnheim bei Schule, Feuerwehr, dem Haus des Kindes und dem Spiel- und Sportgelände an der Schafsbrücke fand ebenfalls das Lob der Kommission. Kritisch angemerkt wurde, dass die Durchgrünung in den Straßen des Altortes noch verbesserungsfähig sei; auch die Einbindung des Ortes in die Landschaft, vor allem in Hinblick auf das geplante Gewerbegebiet, stelle den Ort vor weitere Herausforderungen. Der Wein und seine neue
Repräsentantin Für die neue Friedelsheimer
Weinprinzessin Christina I. ging ein Traum in Erfüllung: das bekannte sie am Samstagabend
bei ihrer feierlichen Inthronisierung in der Schwabenbachhalle und bedankte sich
zugleich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen. Christina Braun erfüllt mit
ihrer Repräsentation eine wichtige Aufgabe, hatte Verbandsbürgermeister Udo Kittelberger
vorab bereits betont. Er ehrte eingangs zunächst die 18 Wein- und Sektgüter, die
bei der Prämierung der Landwirtschaftskammer 2008 erfolgreich gewesen waren: „Die
große Zahl der ausgezeichneten Weingüter ist der lebendige Beweis dafür, dass
wir mit unserer Verbandsgemeinde im Herzen der Region Mittelhaardt auf einem sehr
guten Weg sind“. Die Wein- und Sektgüter bildeten das Rückgrat für den ländlichen
Raum, betonte Kittelberger und ging bei dieser Gelegenheit auch auf den in Kürze
unter dem Motto „Vielfalt nutzen – Zukunft gemeinsam gestalten“ beginnenden gemeinsamen
ILEK-Prozess mit Maxdorf und Dannstadt-Schauernheim ein. Prämierungen allein reichten
für eine Verkaufsförderung jedoch nicht aus, meinte der Verbandsbürgermeister
und deshalb freue er sich, dass wieder eine junge Dame aus einer der Ortsgemeinden
die Repräsentanz für Spitzenerzeugnisse aus dem Weinbau übernommen habe. Dafür
bringe Christina Braun alle Voraussetzungen mit, war sich auch der Friedelsheimer
Ortsbürgermeister Walter Hafner sicher, mit ihrem Charme sei sie die geeignete
Repräsentantin. Zahlreiche Grußworte der Ehrengäste, darunter auch von Weinbau-Präsident
Edwin Schrank, schlossen sich an. Ihre Vorgängerin Kim-Luise wurde mit einem herzlichen
Dankeschön, einer Friedelsheimer Uhr und natürlich einem Weinpräsent von Walter
Hafner und Volker Krebs, dem Vorsitzenden der Friedelsheimer Bauern- und Winzerschaft,
verabschiedet. Sie wünschte ihrer Nachfolgerin ebenso viel Spaß an der Aufgabe
wie sie selbst gehabt habe. Christina I. durfte sich nicht nur über viele Vorschusslorbeeren
sondern auch über eine neue Krone freuen, die der Neustadter Goldschmied Thomas
Bartz für sie geschmiedet hat. Mit einem Prinzesinnenglas voller Gewürztraminer,
ihrem Lieblingswein, stieß die neue Weinhoheit mit den zahlreichen Gästen auf
ihre Amtszeit an. Musikalisch umrahmt wurde das Programm vom Posaunenchor Friedelsheim-Gönnheim
und dem Singkreis Friedelsheim sowie Mario (Unterhalter). Mit Pfälzischen Gedichten
des Friedelsheimer Mundartdichters Peter Simon war der offizielle Teil des Abends
beendet. Gefeiert wurde noch lange. Liste der Sponsoren (PDF)
Neue Krone für Friedelsheim
Die Stelen stehen ![]()
Am Nikolaustag 2008 hat die Firma M. Nikolaus, Bildhauerei Bad Dürkheim, den Gemeinden Friedelsheim und Gönnheim die beiden Stelen aus Corten-Stahl beschert. Die Schrift hob sich bei tiefstehender Sonne sehr gut gegen den Hintergrund des beleuchteten Himmels ab, und der „Nikolaus“ war mit seinem Werk zufrieden. Wie es dazu kam, ist schneller erzählt als realisiert. In einer gemeinsamen Sitzung des Planungsausschusses der jeweiligen Gemeinden Friedelsheim und Gönnheim erhielten die beiden Agenda-21-Gruppen der Orte am 15.12.2005 den Auftrag, einen Entwurf für die Kreiselgestaltung zu erstellen. Nach internen Beratungen wurden den Gemeinderäten ein halbes Jahr später zwei Entwürfe vorgelegt, von denen ein Vorschlag ausgewählt wurde. Die zwischenzeitlich gepflanzte Eiche war nur eine kleine Episode einer langen drei-jährigen Geschichte wie z. B. Ausgestaltung der restlichen Fläche mit etlichen Vorschlägen und Diskussionen, Berechnungen zur Standfestigkeit der Stelen, Genehmigungsverfahren von Verbandsgemeinde und Straßenverkehrsamt Speyer, Auswahl der Schriftzüge durch die beiden Ortsbürgermeister R. Blaul und W. Hafner und schließlich die Kosten aller möglichen Varianten, die letztlich zwischen den beiden Ortsgemeinden und der Straßenverkehrsbehörde aufgeteilt wurden. Die Arbeitsteilung in den Agenda-21-Gruppen klappte sehr gut, wobei die Entwurfsphase schwerpunktmäßig in Gönnheim lag und die Organisation der Realisierung von Friedelsheim übernommen wurde. Bleibt zu hoffen, dass die sicher jedem Sturm standhaltenden Stelen allen weiteren Unbilden des Straßenverkehrs gewachsen sind. gez. Norbert Müller Einweihung des Bürgerbrunnens ![]()
Von der Idee bis zur Realisierung war es schon ein schönes
Stück Arbeit, aber nun ist er endlich da und Freude und Begeisterung sind riesengroß.
Auf dem Platz zwischen den beiden Kirchen hat das Künstlerehepaar Rumpf einen
zauberhaften Brunnen gestaltet. Welchen Bezug die Fabelwesen zu Friedelsheim haben,
erklärte Frau Rumpf in einer tiefsinnigen Beschreibung: zunächst das Traubennest
mit den Trauwedritschenküken, von denen ein Küken später Wein spendieren wird,
Die Finanzierung von
ca. 60.000 € konnte durch großzügige Spenden von Banken, Vereinen, vielen
kleinen und großen privaten Spendern - wie der Vorsitzenden des Vereins „Initiative
Friedelsheim“ , H. Schöffel, sorgfältig aufzählte - sowie durch vielfältige Aktivitäten
realisiert werden, z.B. Brunnen-Richtfest, Verkauf von Brunnensecco und Rumpffiguren
(ohne Honorar für die Künstler), Benefizkonzert der Feuerwehrkapelle Sulzfeld,
Neujahrskonzert, Benefizveranstaltung der Schauspielerin Ursula Cantieni, Beteiligung
an Kerweumzug und Kerweausschank.Die größte Leistung aber erbrachten die unmittelbaren Helfer vor Ort, das Team um F. Peter und H. Schöffel, die die gesamte Wassertechnik und elektrische Installation eigenhändig aufbauten. Eine logistischen Meisterleistung war es ebenso, wie die zahlreichen Helfer Dampfnudeln, Kartoffelsuppe, Würstchen, Kaffe und Kuchen und vieles mehr für die ca. 300 Besucher des Brunnenfestes bereithielten. Allen sei herzlich gedankt,
denn der Brunnen ist, wie Verbandsbürgermeister U. Kittelberger formulierte nicht
nur „eine Sinfonie von Kunst und Kultur“, sondern von „menschlicher Begegnung“.
Wir freuen uns auf das 2. Brunnenfest! gez. Karin Müller-Maschke Übergabe des Rebsortenlehrpfades an die Friedelsheimer Bürger ![]()
Bei schönstem Wetter und der Jahreszeit angemessen mit neuem
und auch altem Wein konnte Ortsbürgermeister Walter Hafner am 26. September nach
5-jähriger „Bauzeit“ den Rebsortenlehrpfad an die Friedelsheimer Bürger offiziell
übergeben. Da nicht von allen der insgesamt 37 angelegten Rebsorten Bilder zur Verfügung standen, konnten die authentischen Bilder, die entlang der Rebzeilen mit entsprechenden Beschreibungen angebracht wurden, erst nach einigen Jahren, nachdem sich die Rebsorten entwickelt hatten, hergestellt werden. Walter
Hafner würdigte ganz besonders das Engagement der Arbeitsgruppe der Agenda 21
und die Unterstützung der Bauern- und Winzerschaftund dankte den Schülerinnen
und Schülern der Grundschule Friedelsheim-Gönnheim, die mit ihrem weinbezogenen
Gesangsbeitrag einen schönen und passenden Rahmen bildeten.Hier ist wieder ein Stück zum „liebenswerten Friedelsheim“ und ein beachtenswerter Beitrag zur touristischen Infrastruktur entstanden. Nach den Wintermonaten wird am Anfang des Rebsortenlehrpfades eine Informationstafel aufgestellt und Flyer mit nützlichen Informationen sind bereits in Vorbereitung. Weiterhin wird das Umfeld um die Gasstation Anfang 2009 mit landwirtschaftlichen Geräten gestaltet. Die Pflege der Reben dieses einzigartigen Lehrpfades wird von der Bauern- und Winzerschaft in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde übernommen. Zum Wohl die Pfalz gez.: Peter Ohnimus Neujahrsempfang der Gemeinde Friedelsheim ![]()
Traditionsgemäß geht dem Neujahrsempfang der Gemeinde
eine Veranstaltung in der protestantischen Kirche voraus, diesmal zu Ehren von
Wilhelm Busch (100. Todestag); eine Rezitation von Gedichten und Aphorismen des
Dichters, der alle Lebenslagen scharfsinnig und meist mit einem schadenfrohen
Lächeln in treffende Worte gefasst hat. Hermann Alves, der wohl profundeste
deutsche Busch-Kenner, überzeugte mit Gedichten, Weisheiten und gab interessante
Einblicke in das Leben von Busch. Das Zitat „Einszweidrei - im Sauseschritt läuft
die Zeit, wir laufen mit“ ist die Überleitung zu der Neujahrsrede von Bürgermeister
Walter Hafner, der über das vergangene Jahr berichtete und einen Ausblick
auf 2008 gab. Höhepunkte waren im Frühjahr die Einweihung des gemeinsamen
Feuerwehrgerätehauses Friedelsheim – Gönnheim und der Beginn der Baumaßnahmen
für den Platz zwischen den Kirchen, trotz einiger Probleme mit der Baufirma.
Eine Verbindung zwischen den Kirchen wird der Rumpf-Brunnen bilden und zum Verweilen
auf dem neuen Platz einladen. Weitere Maßnahmen waren die Fertigstellung
des schon seit 1995 geplanten Heizungsneubaus in der Schwabenbachhalle, der in
der Wasserversorgung schon eine Einsparung von 30 % erbrachte, die Anbringung
von Hinweistafeln an der B 271 mit der ehemaligen Wasserburg und im Mennonitenhof
mit der Historie von Burg und Schloss als Information für die Besucher von
Friedelsheim, dann die Übergabe des Baumlehrpfades an die Gemeinde und die
finanzielle Unterstützung (Materialkosten) für das Waschhaus. Was ist für 2008 vorgesehen? Fertigstellung des Platzes zwischen den Kirchen, Vollendung des Rebsortenlehrpfades, wenn möglich gemeinsam mit der prot. Kirche die Sanierung der Fassade und der Turmuhrblätter, die Überplanung für den Standort Haus des Kindes, optional der bestehenden Kindertagesstätte und der weitere Ausbau des Spiel- und Sportgeländes an der Schafsbrücke. Eine Überraschung war, als der Bürgermeister ein Gemälde vom Schloss Friedelsheim präsentierte, ein Bild aus der sog. niederländischen Schule aus Frankenthal um den Maler Anton Mirou von 1620, das er mit viel Überzeugungskraft zu einem akzeptablen Preis für die Gemeinde erwerben konnte. Mit einem Dank an alle ehrenamtlichen Helfer und engagierten Bürger verband W. Hafner seine Wünsche für das neue Jahr. Auch der Verbandsbürgermeister U. Kittelberger dankte in seiner Ansprache allen Bürgern, die sich in irgendeiner Weise für andere oder für den Ort engagieren. Sein größtes Anliegen neben Maßnahmen wie Regenrückhaltebecken, Straßensanierung, Einrichtung einer neuen Buchführung und einer bürgerfreundlichen Infrastruktur im Rathaus ist die Einrichtung der Integrierten Gesamtschule Deidesheim-Wachenheim, die im Schuljahr 2008/2009 mit der Orientierungsstufe in Wachenheim beginnt. Mit einer großzügigen Spende von 10.000 vom OVV, die K. Wimmreuter der prot. Kirche überreichte und einer weiteren vom Verein „Nachhaltiges Friedelsheim“ über 1.000 durch den Vorsitzenden P. Ohnimus an die „Initiative Friedelsheim Kunst – Kultur – Denkmalpflege“ soll der Bau des Brunnens weiter vorankommen. Wie in einem Weinort Brauch überbrachte die Weinprinzessin Kim Louise I. allen Friedelsheimern ihre guten Wünsche für 2008. gez. K. Müller-Maschke | ||||||||||||||||||||||