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Aktion Bronzeköpfe

Bei einem guten Schluck Glühwein, gesponsert vom Weingut Krebs, wurde die Verbindung vom Platz zwischen den beiden Kirchen zum Mennonitenhof an die Friedelsheimer Bürger übergeben.
Der Ortsbürgermeister dankte den Mitgliedern der Agenda 21 für ihr Engagement und freute sich über den weiteren Baustein an Gemeinsinn im Ort.
Die Initiatoren dankten R. Stapf für die Unterstützung beim Verlegen der Betonplatten sowie der großzügigen Spende und sahen in der großen Zahl der anwesenden Teilnehmer die Bestätigung für eine gelungene Aktion.

gez. Norbert Müller



Ein bunter Reigen von Melodien

Ob es am Wetter oder an den zahlreichen Veranstaltungen im Umkreis lag, dass das Musikfest des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Friedelsheim - Gönnheim nur mäßig besucht war - am musikalischen Angebot lag es ganz sicher nicht. Innerhalb kürzester Zeit organisierten die Verantwortlichen des zwei Jahre jungen Musikzugs unter der Leitung von Gunter Horr ein ansprechendes zweitägiges Programm mit vielen Kapellen aus nah und fern. Nach den Darbietungen am Samstag erfreuten die Züge von Herxheim und dem deutschen Vizemeister Wissen die Dorfbewohner mit einem sonntäglichen Umzug. Wer dachte, die Gruppen würden nur bekannte Standards abliefern, wurde angenehm überrascht, denn die Vielfalt sorgte dafür, dass für jeden Musikgeschmack etwas dabei war. Das Repertoire der Teilnehmer reichte von Schlager über Oldies bis hin zu Pop - und sogar die Rocker von Deep Purple wurden neu interpretiert. Das Publikum bedankte sich für diese musikalische Experimentierfreude mit stehendem Beifall und ständigen Rufen nach Zugabe. Die Teilnehmer durften sich aber nicht nur über die Resonanz des Publikums freuen, sondern auch über Freikarten für die SAP-Arena, gestiftet von der Stimme der Adler, Udo Scholz, und das Gastgeschenk des Musikzugs, den "Friedelsheimer Florian". Im Hintergrund sorgten zahlreiche Freiwillige und Kuchenspender dafür, dass die Gäste weder Hunger noch Durst leiden mussten und der Ablauf reibungslos über die Bühne ging. Zu wünschen ist dem Musikzug, dass dieses Engagement bei der nächsten Veranstaltung eine größere Resonanz findet.

gez.: Markus Keller


Friedelsheim siegt im Kreiswettbewerb - Mit bürgerschaftlichem Engagement
zum 1. Platz bei "Unser Dorf hat Zukunft"

Die Ortsgemeinde Friedelsheim hat auf der Kreisebene den ersten Platz in der Sonderklasse beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" errungen und ist somit für die Konkurrenz auf Gebietsebene qualifiziert. Landrätin Sabine Röhl überreichte Ortsbürgermeister Walter Hafner die Urkunde im Rahmen einer Feierstunde im evangelischen Gemeindehaus Gönnheim. Friedelsheim ist seit 1989 Dorferneuerungsgemeinde und wurde im Jahr 2005 als Schwerpunktgemeinde anerkannt. In diesem Zusammenhang wurde das Konzept für die Dorferneuerung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern aktualisiert. Dieses bürgerschaftliche Engagement zeige sich beispielsweise bei der Neugestaltung des Platzes zwischen den Kirchen als Ortsmitte mit dem Bürgerbrunnen und des Mennonitenhofs. Es finde seinen Ausdruck aber auch in einem regen Vereinsleben und zahlreichen Veranstaltungen, lobte die Jury ausdrücklich. Baum- und Rebsortenlehrpfad sowie Fassadenwettbewerbe und andere Verschönerungsmaßnahme zeugten von dem starken Gemeinsinn im Dorf. Die kommunale Zusammenarbeit mit Gönnheim bei Schule, Feuerwehr, dem Haus des Kindes und dem Spiel- und Sportgelände an der Schafsbrücke fand ebenfalls das Lob der Kommission. Kritisch angemerkt wurde, dass die Durchgrünung in den Straßen des Altortes noch verbesserungsfähig sei; auch die Einbindung des Ortes in die Landschaft, vor allem in Hinblick auf das geplante Gewerbegebiet, stelle den Ort vor weitere Herausforderungen.


Der Wein und seine neue Repräsentantin
Ehrung für prämierte Güter und Amtseinführung von Christina I.

Für die neue Friedelsheimer Weinprinzessin Christina I. ging ein Traum in Erfüllung: das bekannte sie am Samstagabend bei ihrer feierlichen Inthronisierung in der Schwabenbachhalle und bedankte sich zugleich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen. Christina Braun erfüllt mit ihrer Repräsentation eine wichtige Aufgabe, hatte Verbandsbürgermeister Udo Kittelberger vorab bereits betont. Er ehrte eingangs zunächst die 18 Wein- und Sektgüter, die bei der Prämierung der Landwirtschaftskammer 2008 erfolgreich gewesen waren: „Die große Zahl der ausgezeichneten Weingüter ist der lebendige Beweis dafür, dass wir mit unserer Verbandsgemeinde im Herzen der Region Mittelhaardt auf einem sehr guten Weg sind“. Die Wein- und Sektgüter bildeten das Rückgrat für den ländlichen Raum, betonte Kittelberger und ging bei dieser Gelegenheit auch auf den in Kürze unter dem Motto „Vielfalt nutzen – Zukunft gemeinsam gestalten“ beginnenden gemeinsamen ILEK-Prozess mit Maxdorf und Dannstadt-Schauernheim ein. Prämierungen allein reichten für eine Verkaufsförderung jedoch nicht aus, meinte der Verbandsbürgermeister und deshalb freue er sich, dass wieder eine junge Dame aus einer der Ortsgemeinden die Repräsentanz für Spitzenerzeugnisse aus dem Weinbau übernommen habe. Dafür bringe Christina Braun alle Voraussetzungen mit, war sich auch der Friedelsheimer Ortsbürgermeister Walter Hafner sicher, mit ihrem Charme sei sie die geeignete Repräsentantin. Zahlreiche Grußworte der Ehrengäste, darunter auch von Weinbau-Präsident Edwin Schrank, schlossen sich an. Ihre Vorgängerin Kim-Luise wurde mit einem herzlichen Dankeschön, einer Friedelsheimer Uhr und natürlich einem Weinpräsent von Walter Hafner und Volker Krebs, dem Vorsitzenden der Friedelsheimer Bauern- und Winzerschaft, verabschiedet. Sie wünschte ihrer Nachfolgerin ebenso viel Spaß an der Aufgabe wie sie selbst gehabt habe. Christina I. durfte sich nicht nur über viele Vorschusslorbeeren sondern auch über eine neue Krone freuen, die der Neustadter Goldschmied Thomas Bartz für sie geschmiedet hat. Mit einem Prinzesinnenglas voller Gewürztraminer, ihrem Lieblingswein, stieß die neue Weinhoheit mit den zahlreichen Gästen auf ihre Amtszeit an. Musikalisch umrahmt wurde das Programm vom Posaunenchor Friedelsheim-Gönnheim und dem Singkreis Friedelsheim sowie Mario (Unterhalter). Mit Pfälzischen Gedichten des Friedelsheimer Mundartdichters Peter Simon war der offizielle Teil des Abends beendet. Gefeiert wurde noch lange.

Liste der Sponsoren (PDF)


Neue Krone für Friedelsheim
Raiffeisenbank Friedelsheim-Rödersheim eG und Raiffeisen-Waren-Zentrale Rhein-Main eG engagieren sich als Hauptsponsoren

Die Friedelsheimer Weinprinzessinnen tragen künftig eine neue Krone. Goldschmiedemeister Thomas Bartz, gebürtiger Dürkheimer und Inhaber der Neustadter Schmuckgalerie Artefact, präsentierte das von ihm entworfene und gefertigte Kunstwerk in einer kleinen Feierstunde in den Räumen der Raiffeisenbank Friedelsheim-Rödersheim eG: Von einem 18-Karat-Gold-platinierten Weinblatt ranken nach rechts und links eine Traube aus Silber. Wie Tautropfen glitzern dazwischen eingefasste weiße Zirkonia. Ein Dubbeglas auf der linken Spange symbolisiert die Pfälzer Schoppenmentalität und ist laut Bartz erstmals in eine Krone eingearbeitet worden. Das Wasserschloss aus dem Friedelsheimer Wappen schmiegt sich filigran an die rechte Traube und gibt der Krone ihren ganz individuellen Charakter. Die Bankvorstände Thomas Fluck und Wilhelm Schmatz sowie Stefan Herzenstiel, Regionalleiter Pfalz der Raiffeisen-Waren-Zentrale Rhein-Main eG, übergaben als Hauptsponsoren der Goldschmiedearbeit symbolisch die Krone an den Ortsbürgermeister Walter Hafner und den Vorsitzenden der örtlichen Bauern- und Winzerschaft Volker Krebs. Mit ihrem finanziellen Engagement wollen sie ein Zeichen setzen für die Stärken unserer Region und die wunderbare Symbiose von Wein, Kunst & Kommerz unterstreichen. Der neuen Weinprinzessin Christina Braun wünschten sie mit einem Frühlingsstrauß für die kommende Amtszeit interessante Veranstaltungen und dass das Thema Wein sie beflügeln werde. Hafner brachte seine Freude über die kreative Idee des Goldschmieds einer ganz auf Friedelsheim zugeschnittenen Krone zum Ausdruck und bedankte sich bei den Sponsoren für die großzügige Unterstützung. Krebs schenkte als Dankeschön einen Chardonnay-Sekt extra trocken aus seinem Weingut aus. Die Krone steht in den nächsten Wochen im Foyer der Friedelsheimer Raiffeisenbank während der Schalterstunden zur Schau. Am Samstag, 25. April, wurde Christina Braun in der Schwabenbachhalle offiziell in ihr Amt als Friedelsheimer Weinprinzessin eingeführt und erstmals mit dem edlen Traubendiadem gekrönt.

gez. Heike Rung-Braun

Sponsoren:







Die Stelen stehen

Am Nikolaustag 2008 hat die Firma M. Nikolaus, Bildhauerei Bad Dürkheim, den Gemeinden Friedelsheim und Gönnheim die beiden Stelen aus Corten-Stahl beschert. Die Schrift hob sich bei tiefstehender Sonne sehr gut gegen den Hintergrund des beleuchteten Himmels ab, und der „Nikolaus“ war mit seinem Werk zufrieden. Wie es dazu kam, ist schneller erzählt als realisiert. In einer gemeinsamen Sitzung des Planungsausschusses der jeweiligen Gemeinden Friedelsheim und Gönnheim erhielten die beiden Agenda-21-Gruppen der Orte am 15.12.2005 den Auftrag, einen Entwurf für die Kreiselgestaltung zu erstellen. Nach internen Beratungen wurden den Gemeinderäten ein halbes Jahr später zwei Entwürfe vorgelegt, von denen ein Vorschlag ausgewählt wurde. Die zwischenzeitlich gepflanzte Eiche war nur eine kleine Episode einer langen drei-jährigen Geschichte wie z. B. Ausgestaltung der restlichen Fläche mit etlichen Vorschlägen und Diskussionen, Berechnungen zur Standfestigkeit der Stelen, Genehmigungsverfahren von Verbandsgemeinde und Straßenverkehrsamt Speyer, Auswahl der Schriftzüge durch die beiden Ortsbürgermeister R. Blaul und W. Hafner und schließlich die Kosten aller möglichen Varianten, die letztlich zwischen den beiden Ortsgemeinden und der Straßenverkehrsbehörde aufgeteilt wurden. Die Arbeitsteilung in den Agenda-21-Gruppen klappte sehr gut, wobei die Entwurfsphase schwerpunktmäßig in Gönnheim lag und die Organisation der Realisierung von Friedelsheim übernommen wurde. Bleibt zu hoffen, dass die sicher jedem Sturm standhaltenden Stelen allen weiteren Unbilden des Straßenverkehrs gewachsen sind.

gez. Norbert Müller


Einweihung des Bürgerbrunnens

Von der Idee bis zur Realisierung war es schon ein schönes Stück Arbeit, aber nun ist er endlich da und Freude und Begeisterung sind riesengroß. Auf dem Platz zwischen den beiden Kirchen hat das Künstlerehepaar Rumpf einen zauberhaften Brunnen gestaltet. Welchen Bezug die Fabelwesen zu Friedelsheim haben, erklärte Frau Rumpf in einer tiefsinnigen Beschreibung: zunächst das Traubennest mit den Trauwedritschenküken, von denen ein Küken später Wein spendieren wird, denn die sog. Wingertdritsche legen ihre Eier an Rebstöcken ab, wo die Küken dann zur Zeit der Weinlese schlüpfen und vermutlich aufgrund ihres weißen flauschigen Federkleides dem Federweißen seinen Namen gegeben haben. Auch der inzwischen selten gewordene Riesenparadiesapfeldritschenvogel verweist auf unseren Ort, zumal bekannt ist, dass früher auf dem Platz Apfelbäume gestanden haben. Der kecke Nussvogel, der überhaupt nicht fliegen kann und nur so tut, zeigt angeberisch seine Nussschalen als fremde Federn, und die Kartoffeldritsche, die auf ihrem Bauch ein weiteres Junges ausbrütet, zeugen von der Paradiesnähe und Fruchtbarkeit ringsum. Ein weiteres etwas exotische Exemplar ist noch auf dem Weg hierher. Das alles seien Wesen, die sich in der paradiesischen Landschaft der Pfalz, insbesondere in Friedelsheim, wohlfühlen könnten. Die Friedelsheimer Bürger sind dankbar und glücklich über diesen Bürgerbrunnen.

Dass es ein wahrer Bürgerbrunnen geworden ist, konnte F. Peter in seiner Zusammenfassung über den Werdegang deutlich machen. Als Idee mit H. Schöffel bei einem nachbarlichen Schwatz geboren, entwickelte sich die Vorstellung von einem Rumpfbrunnen und nahm nach Gesprächen mit den Künstlern, dem OVV, der Agenda 21 mehr und mehr machbare Konturen an. Als im Rahmen der Dorferneuerung die Gestaltung des Platzes zwischen den Kirchen oberste Priorität erhielt und der Bau eines Brunnens an zentraler Stelle vorgesehen war, rückte die Umsetzung der Idee in greifbare Nähe. Durch die Ernennung von Friedelsheim zur Schwerpunktgemeinde konnten die Kosten für die Infrastruktur übernommen werden. Der Ärger, den Ortsbürgermeister W. Hafner und Dorfplaner H-J. Wolf mit den ausrichtenden Firmen hatten, ist inzwischen vergessen. Die protestantische Kirche stellte das Gelände zur Verfügung und die katholische Kirche ließ die alten Gebäude abreißen, so dass ein idealer Platz für den Brunnen entstand.

Die Finanzierung von ca. 60.000 € konnte durch großzügige Spenden von Banken, Vereinen, vielen kleinen und großen privaten Spendern - wie der Vorsitzenden des Vereins „Initiative Friedelsheim“ , H. Schöffel, sorgfältig aufzählte - sowie durch vielfältige Aktivitäten realisiert werden, z.B. Brunnen-Richtfest, Verkauf von Brunnensecco und Rumpffiguren (ohne Honorar für die Künstler), Benefizkonzert der Feuerwehrkapelle Sulzfeld, Neujahrskonzert, Benefizveranstaltung der Schauspielerin Ursula Cantieni, Beteiligung an Kerweumzug und Kerweausschank.
Die größte Leistung aber erbrachten die unmittelbaren Helfer vor Ort, das Team um F. Peter und H. Schöffel, die die gesamte Wassertechnik und elektrische Installation eigenhändig aufbauten. Eine logistischen Meisterleistung war es ebenso, wie die zahlreichen Helfer Dampfnudeln, Kartoffelsuppe, Würstchen, Kaffe und Kuchen und vieles mehr für die ca. 300 Besucher des Brunnenfestes bereithielten.

Allen sei herzlich gedankt, denn der Brunnen ist, wie Verbandsbürgermeister U. Kittelberger formulierte nicht nur „eine Sinfonie von Kunst und Kultur“, sondern von „menschlicher Begegnung“. Wir freuen uns auf das 2. Brunnenfest!

gez. Karin Müller-Maschke

Übergabe des Rebsortenlehrpfades an die Friedelsheimer Bürger

Bei schönstem Wetter und der Jahreszeit angemessen mit neuem und auch altem Wein konnte Ortsbürgermeister Walter Hafner am 26. September nach 5-jähriger „Bauzeit“ den Rebsortenlehrpfad an die Friedelsheimer Bürger offiziell übergeben.

Da nicht von allen der insgesamt 37 angelegten Rebsorten Bilder zur Verfügung standen, konnten die authentischen Bilder, die entlang der Rebzeilen mit entsprechenden Beschreibungen angebracht wurden, erst nach einigen Jahren, nachdem sich die Rebsorten entwickelt hatten, hergestellt werden.

Walter Hafner würdigte ganz besonders das Engagement der Arbeitsgruppe der Agenda 21 und die Unterstützung der Bauern- und Winzerschaftund dankte den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Friedelsheim-Gönnheim, die mit ihrem weinbezogenen Gesangsbeitrag einen schönen und passenden Rahmen bildeten.

Hier ist wieder ein Stück zum „liebenswerten Friedelsheim“ und ein beachtenswerter Beitrag zur touristischen Infrastruktur entstanden. Nach den Wintermonaten wird am Anfang des Rebsortenlehrpfades eine Informationstafel aufgestellt und Flyer mit nützlichen Informationen sind bereits in Vorbereitung. Weiterhin wird das Umfeld um die Gasstation Anfang 2009 mit landwirtschaftlichen Geräten gestaltet.

Die Pflege der Reben dieses einzigartigen Lehrpfades wird von der Bauern- und Winzerschaft in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde übernommen.

Zum Wohl die Pfalz

gez.: Peter Ohnimus

Neujahrsempfang der Gemeinde Friedelsheim

Traditionsgemäß geht dem Neujahrsempfang der Gemeinde eine Veranstaltung in der protestantischen Kirche voraus, diesmal zu Ehren von Wilhelm Busch (100. Todestag); eine Rezitation von Gedichten und Aphorismen des Dichters, der alle Lebenslagen scharfsinnig und meist mit einem schadenfrohen Lächeln in treffende Worte gefasst hat. Hermann Alves, der wohl profundeste deutsche Busch-Kenner, überzeugte mit Gedichten, Weisheiten und gab interessante Einblicke in das Leben von Busch. Das Zitat „Einszweidrei - im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit“ ist die Überleitung zu der Neujahrsrede von Bürgermeister Walter Hafner, der über das vergangene Jahr berichtete und einen Ausblick auf 2008 gab. Höhepunkte waren im Frühjahr die Einweihung des gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses Friedelsheim – Gönnheim und der Beginn der Baumaßnahmen für den Platz zwischen den Kirchen, trotz einiger Probleme mit der Baufirma. Eine Verbindung zwischen den Kirchen wird der Rumpf-Brunnen bilden und zum Verweilen auf dem neuen Platz einladen. Weitere Maßnahmen waren die Fertigstellung des schon seit 1995 geplanten Heizungsneubaus in der Schwabenbachhalle, der in der Wasserversorgung schon eine Einsparung von 30 % erbrachte, die Anbringung von Hinweistafeln an der B 271 mit der ehemaligen Wasserburg und im Mennonitenhof mit der Historie von Burg und Schloss als Information für die Besucher von Friedelsheim, dann die Übergabe des Baumlehrpfades an die Gemeinde und die finanzielle Unterstützung (Materialkosten) für das Waschhaus.

Was ist für 2008 vorgesehen? Fertigstellung des Platzes zwischen den Kirchen, Vollendung des Rebsortenlehrpfades, wenn möglich gemeinsam mit der prot. Kirche die Sanierung der Fassade und der Turmuhrblätter, die Überplanung für den Standort Haus des Kindes, optional der bestehenden Kindertagesstätte und der weitere Ausbau des Spiel- und Sportgeländes an der Schafsbrücke.

Eine Überraschung war, als der Bürgermeister ein Gemälde vom Schloss Friedelsheim präsentierte, ein Bild aus der sog. niederländischen Schule aus Frankenthal um den Maler Anton Mirou von 1620, das er mit viel Überzeugungskraft zu einem akzeptablen Preis für die Gemeinde erwerben konnte.
Mit einem Dank an alle ehrenamtlichen Helfer und engagierten Bürger verband W. Hafner seine Wünsche für das neue Jahr.

Auch der Verbandsbürgermeister U. Kittelberger dankte in seiner Ansprache allen Bürgern, die sich in irgendeiner Weise für andere oder für den Ort engagieren. Sein größtes Anliegen neben Maßnahmen wie Regenrückhaltebecken, Straßensanierung, Einrichtung einer neuen Buchführung und einer bürgerfreundlichen Infrastruktur im Rathaus ist die Einrichtung der Integrierten Gesamtschule Deidesheim-Wachenheim, die im Schuljahr 2008/2009 mit der Orientierungsstufe in Wachenheim beginnt.

Mit einer großzügigen Spende von 10.000   vom OVV, die K. Wimmreuter der prot. Kirche überreichte und einer weiteren vom Verein „Nachhaltiges Friedelsheim“ über 1.000    durch den Vorsitzenden P. Ohnimus an die „Initiative Friedelsheim Kunst – Kultur – Denkmalpflege“ soll der Bau des Brunnens weiter vorankommen.

Wie in einem Weinort Brauch überbrachte die Weinprinzessin Kim Louise I. allen Friedelsheimern ihre guten Wünsche für 2008.

gez. K. Müller-Maschke

  

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