![]() Kultur und Geschichte Letzte Aktualisierung 22. Februar 2005 |
Inhalt: Die Chronik Friedelsheims Historische Darstellungen (*) Berühmte Friedelsheimer Persönlichkeiten: - der Maler Christian Koester (*) |
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Die Chronik Friedelsheims |
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770 |
Friedelsheim wird erstmals im „Lorscher Codex“ urkundlich erwähnt. |
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Erwähnung Friedelsheims im Lorscher Codex (24.06.770 n.Chr.) Donatio
Wachonis in Fridolfesheim In Xpi (Christi) nomine sub die Schenkung des Wacko in Friedelsheim Im Namen Christi schenke ich, Wacko, am VIII. Tag der Kalendae des |
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1116 |
älteste urkundliche Erwähnung einer Kirche in Friedelsheim, der heutigen protestantischen Kirche. Bischof Bruno von Speyer übertrug in diesem Jahr dem Kloster Limburg die Patronatsrechte und -pflichten über die Kirche in Friedelsheim. | ||
1153 |
lässt sich das Kloster Limburg seine bisherigen Besitzungen in Friedelsheim durch den Bischof von Speyer, Günther, bestätigen. | ||
1418 |
Kurfürst Ludwig III. kauft von Johann, Freier von Derne, Hans von Hohenburg, Kraft und Friedrich, Freie von Derne, ihr Haus (Burg?), Hofraithe und Gesesse zu Friedelsheim auf erblich und ewiglich für sich und seine Erben. | ||
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1463 |
verkauft Friedrich I., der Siegreiche, die wehrhafte Burg Friedelsheim dem Abt des Klosters Limburg, Heinrich, genannt Ullner von Dieburg. | ||
1471 |
gehen alle von Ludwig von Veldenz eroberten Gebiete der Pfalz an den Kurfürsten der Pfalz über. | ||
1575 |
erteilt Kurfürst Friedrich III. seinem Sohn, dem Pfalzgrafen Johann Casimir, die Erlaubnis, Burg und Schloss Friedelsheim zu kaufen. | ||
1576 |
baut Johann Casimir das Schloss aus und legt.......... | ||
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1578 |
die Burgvogtei in dasselbe. Er versieht das Schloss mit einem Lustgarten, dem vornehmsten pfälzischen Hofgarten seiner Zeit. Das Schloss wird Jagdhaus; der schöne Saal birgt Gemälde. . | ||
1579 – 1583 |
Hier trifft er sich als begeisterter Calvinist zur Zeit der Hugenottenverfolgung in Frankreich mit führenden Männern der europäischen Politik. Manche Kriegspläne werden hier entworfen. | ||
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1583 |
stirbt sein Bruder Kurfürst Ludwig VI. Johann Casimir kehrt nach Heidelberg zurück und wird Administrator der Kurpfalz für den noch unmündigen Sohn Ludwigs, den späteren Kurfürst Friedrich IV. | ||
1592 |
stirbt Pfalzgraf Johann Casimir. | ||
1613 |
bestimmt Kurfürst Friedrich V. (der Winterkönig) das Schloss Friedelsheim zum Witwensitz seiner Gemahlin Elisabeth Stuart, Tochter König Jakobs I. von England. | ||
1648 |
nach Beendigung des 30-jährigen Krieges zieht Kurfürst Carl Ludwig sämtliche Hirschhorner Lehen ein. | ||
1699 |
belehnt Kurfürst Johann Wilhelm seinen verdienten Kanzler Freiherr Franz Melchior von Wiser mit den ehemaligen hirschhornischen Lehen, d.h. auch mit dem Schloss Friedelsheim, bzw. seinen Überresten. | ||
1700 |
beginnt man mit dem Neubau des Schlosses Friedelsheim. | ||
1708 |
wird der Bau von seinem Sohn Franz Joseph vollendet. | ||
1712 |
übernimmt Franz Joseph Graf von Wiser die Gerichtsbarkeit und Friedelsheim als Lehen. | ||
1751 |
Friedelsheim hat 5 Konfessionen: Calvinisten, Lutheraner, Katholiken, Mennoniten und Juden. | ||
1758 |
wird das Schloss Friedelsheim den Brüdern Friedrich Joseph und Carl Joseph jeweils hälftig zugesprochen. Carl Joseph wird Ortsherr von Friedelsheim. | ||
1770 |
stirbt Carl Joseph. | ||
1784 |
Christian Phillip Köster wird in Friedelsheim geboren, er ist zu späteren Lebzeiten Maler und Restaurator alter Meister in Heidelberg und Berlin. | ||
1794 |
brennt das Schloss nach dem Einfall der Franzosen im Zuge der französischen Revolution vollkommen aus. | ||
1802 |
wird Graf Joseph von Wiser nach dem Frieden von Lunéville auf sein Gesuch hin wieder in seine Güter eingesetzt. Er beginnt mit dem Wiederaufbau in Friedelsheim. Er lässt im Burghof Wohnungen einrichten. Diese Bautätigkeit wird durch einen Erlass Frankreichs gebremst, er sollte entweder französischer Staatsbürger werden oder seine Güter kurzfristig verkaufen. Da er seine deutsche Staatsangehörigkeit nicht aufgeben wollte, verkauft er.... | ||
1803 |
für 18 000 Gulden seine Friedelsheimer Besitzungen an Heinrich Pletscher, Jakob Pletscher, Johannes Leisy, Abraham Leisy, Johannes Rißer, Christian Lichti und Johannes Latscha. Damit ging die 100-jährige Herrschaft der Grafen von Wiser zu Ende. Ein Teil der Friedelsheimer Mennoniten aber war durch die französische Revolution von Erbbeständern zu Eigentumsbauern geworden. | ||
1812 |
Bau der katholischen Kirche. | ||
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1839 |
Bau des Gemeindehauses der Mennoniten auf dem Gelände der früheren Friedelsheimer Burg. | ||
1850 |
hat Friedelsheim 703 Einwohner: 437 Protestanten, 140 Katholiken, 76 Mennoniten und 50 Juden. | ||
1851 |
Neubau und Einweihung der neuen Schule (in der Schulstraße). | ||
1854 |
Bau einer Synagoge, die heute als Wohnhaus genutzt wird. Damit hat Friedelsheim vier Kirchen; die meisten in der Pfalz bezogen auf die Einwohnerzahl. | ||
1871 |
Gründung der Ortsfeuerwehr. | ||
1883 |
Einweihung der Mennonitenkirche. | ||
1889 |
Gründung des landwirtschaftlichen Konsumvereins (Raiffeisen). | ||
1890 |
Gründung des Turn- und Sportvereins. | ||
1911 |
Gründung der Winzervereinigung Friedelsheim. | ||
1913 |
wird Friedelsheim durch die Pfalzwerke mit elektrischem Licht versorgt; im gleichen Jahr wird die Rhein-Haardt-Bahn zwischen Bad Dürkheim und Mannheim mit der Haltestelle „Friedelsheim“ in Betrieb genommen. | ||
1926 |
gründet Georg Friedrich Beck die „Friedelsheimer Gruppe“, einen Zweckverband für Wasserversorgung, der noch heute diesen Namen trägt. | ||
1945 |
werden bei einem Luftangriff im 2. Weltkrieg einige Häuser und die ev. Kirche beschädigt. | ||
1946 |
Gründung der Vereinigung Bauern- und Winzerschaft. | ||
1952 |
Gründung des Ev. Posaunenchors Friedelsheim-Gönnheim. | ||
1972 |
bildet Friedelsheim mit den Gemeinden Wachenheim, Gönnheim und Ellerstadt die „Verbandsgemeinde Wachenheim“. | ||
1976 |
Gründung des Ortsverschönerungsvereins.
-Ein Großfeuer wütet im Mennonitenhof. |
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1978 |
Das evangelische Gemeindehaus wird eingeweiht, ebenso die Gruppenkläranlage Friedelsheim-Gönnheim. | ||
1979 |
Einweihung der „Schwabenbachhalle“. | ||
1981 |
wird der Burggraben wieder ausgebaut. | ||
1983 |
setzt ein heftiges Unwetter an der Kerwe (3. Sonntag im August) zahlreiche Keller unter Wasser. | ||
1984 |
wird bei Renovierungsarbeiten an der ev.
Kirche ein römischer Sarg aus der Mitte des 3. Jh. n. Chr. gefunden. - Friedelsheim wird im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“ Sieger auf Kreisebene. - Der erste Weihnachtsmarkt um die Kirche findet statt. |
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1985 |
überschwemmt ein heftiges Unwetter Friedelsheim. | ||
1987 |
wird der Burgturm renoviert. | ||
1995 |
feiert Friedelsheim sein 1225-jähriges Bestehen mit einer Ausstellung und zahlreichen Aktivitäten. | ||
1999 |
findet anlässlich des 215. Geburtstags
des Malers Christian Phillip Köster, dem großen Sohn der Gemeinde
Friedelsheim, eine gut besuchte Ausstellung statt. - Beim Wettbewerb „DEUTSCHE WEINSTRASSE“ erreicht Friedelsheim den 2. Platz. |
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2000 |
hat Friedelsheim seit 22 Jahren wieder
eine Weinprinzessin, Sonja I. (Stapf). - Die Agenda 21 wird beschlossen. |
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2001 |
stellt eine Dokumentation das Leben der
Schlossherrin Dorothea Gräfin von Wiser dar. - Der Ortsverschönerungsverein eröffnet im Bauhof eine historische Schmiede. - Zum Agenda 21-Prozess bilden sich vier Arbeitskreise: Ortgestaltung, Verkehr, Jugend u. Soziales und Ressourcen. - Der Johann-Casimir-Rundweg wird eingeweiht. |
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2002 |
wird Friedelsheim Kreissieger im Wettbewerb
„unser Dorf soll schöner werden“. - Annika I. (Acker) tritt die Nachfolge von Sonja Stapf als Friedelsheimer Weinprinzessin an. - Sonja Stapf wird in Neustadt a. d. Weinstrasse zur Pfälzischen Weinprinzessin gewählt. |
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