A--    A-    normal    A+    A++  
MENÜ
Bild: Thorsten Luig

Lokale Agenda 21

Die Lokale Agenda 21 steht für Aktivitäten der Friedelsheimer Bürgerinnen und Bürger für nachhaltiges Handeln auf Basis der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro nach den Maßstäben: Ökonomie, Ökologie und Soziales. Der offizielle Beginn der Aktivitäten startete mit dem Beschluss des Gemeinderates am 19.09. 2000. 5 Arbeitskreise widmeten sich von 2000 - 2010 um die Schwerpunktthemen Jugend und Soziales, Ortsgestaltung, Ressourcen und Projekte, Verkehr sowie Öffentlichkeitsarbeit und Koordination. 
Eine Übersicht der Aktivitäten erhalten Sie hier.

Im Rahmen der Planung zur Dorferneuerung wurden die "Friedelsheimer Perspektiven", erschienen im Jahr 2005, zusammen mit dem Ingenieurbüro H. J. Wolf aus Kaiserslautern erstellt. Sie bildeten die Basis für den Dorferneuerungsbericht und die Voraussetzung für die Förderung Friedelsheims als Schwerpunktgemeinde von Rheinland-Pfalz.

Projekt "Vernetzung Ortsmittelpunkte"

Im Jahr 2009 wurde eine weitere Masche zur Vernetzung der Ortsmittelpunkte geknüpft. Der Platz zwischen den beiden Kirchen mit dem von G. Rumpf gestalteten Bürgerbrunnen erhielt mit den Bronzeköpfen eine optische Anbindung an den Mennonitenhof mit dem Backhaus und dem Waschhaus. Sehr erfreulich war die hohe Beteiligung der Friedelsheimer Bürger, deren Initialen jetzt in dem Pflaster eingeprägt sind. Dafür wurden 372 Bronzeköpfe - das entspricht ca. 20 % aller Friedelsheimer - in 62 farbige Betonplatten in Traubenform eingearbeitet. Ausgeführt wurde die Organisation und die Materialbeschaffung von der Agenda 21 Friedelsheim. Der Schmied F. Wagner besorgte das Einschlagen der Buchstaben und Zeichen. Die Herstellung der Betonsteine erfolgte überwiegend von Mitgliedern der Agenda 21 auf dem Bauhof der Fa. R. Stapf, dessen Mitarbeiter auch die Verlegearbeiten übernahmen. Die Finanzierung schließlich erfolgte durch den Verein „Nachhaltiges Friedelsheim“ (Agenda 21) und mehrere kleine und große Spender, da der Beitrag von 5 € pro Bronzekopf die Gesamtkosten nicht decken konnte.