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Sehenswertes in Friedelsheim

Johann Casimir Rundweg

Die Geschichte unseres Ortes geht zurück bis ins 1. Jahrhundert n. Chr. Bereits zu diesem Zeitpunkt siedelten Römer in Friedelsheim. In späteren Jahrhunderten entstand hier ein Schloss, welches mehrfach zerstört, wieder aufgebaut und erweitert wurde. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts stand das Friedelsheimer Schloss unter Pfalzgraf Johann Casimir  im Mittelpunkt des europäischen politischen Geschehens. Leider sind aus diesen historischen Zeiten nur noch Fragmente erhalten. Entdecken Sie die Friedelsheimer Historie auf dem Johann-Casimir-Rundweg!

Ein ausführlicher Prospekt ist über die Tourist Information in Wachenheim zu beziehen und kann auch hier heruntergeladen werden.

Rebsortenlehrpfad

Besuchen Sie unseren Rebsortenlehrpfad, den wir zusammen mit unserer Bauern- und Winzerschaft angelegt haben. Erleben Sie 21 weiße und 17 rote Rebsorten aus der Pfalz und aus anderen Teilen der Welt – von Sibirien bis Südfrankreich. Hier bietet sich Ihnen eine einmalige Gelegenheit zur Kostprobe im Herbst.

Mehr Informationen erhalten Sie im Flyer. Download Flyer

Baumlehrpfad

Im Jahr 2000 wurde der Baumlehrpfad geplant und als Anlage begonnen. Er sollte den Grundschülern von Friedelsheim/Gönnheim heimische Bäume näherbringen und diente gleichzeitig als Ersatz- und Ausgleichsfläche für Neubaugelände. 2004 entstand auf dem Gelände ein Bouleplatz, der von einer Gruppe des Jahrgangs 1950 angelegt, regelmäßig betrieben wurde und bis heute gepflegt wird.
Zu dieser Zeit erfolgte auch der weitere Ausbau des Baumlehrpfades mit dem Angebot an Friedelsheimer und Gönnheimer Bürger, die Patenschaft für einen Baum zu übernehmen. Es besteht die Möglichkeit für alle Bürger, noch Patenschaften zu übernehmen und den Bouleplatz zu nutzen.
Liste der 27 Bäume.

Burgturm und Mennonitenkirche

Unser Burgturm stammt aus dem 15. Jahrhundert, er wurde im Jahr 1986 frei rekonstruiert. Die Turmbesteigung ist jederzeit möglich. Geführte Besichtigungen sind nach Terminvereinbarung möglich (Tel. 06322/95032, Touristeninformation in Wachenheim).

Sie haben von dort eine schöne Panoramaaussicht auf drei wunderschöne Burgen, die Klosterruine Limburg, die Wachtenburg und das Hambacher Schloss. Der Burggraben und die Reste des ehemaligen Schlosses aus dem Jahre 1462 erstrecken sich direkt vor Ihnen. Links neben dem Burgturm befindet sich unsere Mennonitenkirche, die zwischen 1836-1838 erbaut wurde.

Südlicher Torbogen und Mennonitenhof

Der Mennonitenhof war früher ein Münchhof (Mönchshof) und von 1134 bis 1571 im Besitz des Klosters Limburg. Der Hof war nach dem Prinzip eines Klostergutes angelegt. Alle Gebäude waren nur vom Innenhof zugänglich, an der Hauptstraße lagen die Wohnungen, an der Burgstraße die Viehställe, im Osten die Scheunen. Ein früher betriebenes „Waschhaus“ wurde in Eigeninitiative von Friedelsheimer Bürgern wieder aufgebaut. Das Waschhaus kann heute für Veranstaltungen gebucht werden.

Museumsschmiede

Treffen Sie auf die alte Schmiedekunst. An jedem letzten Samstag im Monat öffnet unsere historische Museumsschmiede in der Bahnhofsstraße in der Zeit von 10:00 - 13:00 Uhr.

Ehemalige Synagoge

In der Zeit von 1851 bis 1854 wurde von der jüdischen Gemeinde mit Hilfe von Gönnheimer und Friedelsheimer Bürgern unsere Synagoge errichtet. Um in der Synagoge rituelle Waschungen durchzuführen, wurde sie direkt über dem Schwabenbach erbaut. Genutzt wurde sie um 1850 von 65 jüdischen Gemeindemitgliedern. 1922 wurde die Synagoge verkauft und in ein privates Wohnhaus umgebaut.

Historischer Kirchenwingert

Der historische Weinberg gehört nachweisbar seit 1463 zur protestantischen Kirchengemeinde und kann geschichtlich bis auf das Jahr 1620 zurückverfolgt werden. Er ist ausschließlich mit Rieslingreben bepflanzt. An seinem Ende befindet sich das ehemalige Wachhäusel mit der Arrestzelle, gegenüber lag die ehemalige Schule und das Bürgermeisteramt.

Protestantische Kirche (seit der Reformation 1556)

Die Grundsteinlegung der Protestantischen Kirche war vermutlich um 1074. Die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1116. In der Kirche kann das Wandbild eines Erbärmde-Christus, wahrscheinlich aus der Zeit um 1350, besichtigt werden. Die Kirchenglocken wurden 1450 gegossen und sind seit 2004 funkgesteuert. In der Kirche befinden sich Grabsteine aus dem 16. Jahrhundert und die Grablege der Dorothea von Wiser. 1989 wurde der Taufstein von dem Pfälzer Künstler, Herrn Professor Gernot Rumpf, neugestaltet.

Katholische Kirche

Bis 1793 fanden die katholischen Gottesdienste in der Schlosskapelle statt. Nach deren Zerstörung wich man in das provisorisch hergerichtete Gewächshaus aus. 1807 wurde der Grundstein für die heutige Kirche gelegt; 1812 wurde sie geweiht.

Backhaus im Mennonitenhof

Genießen Sie den Duft von frisch gebackenem Brot mit würzigem Geschmack und leckerer Kurste in unserem Backhaus. Jeden letzten Samstag im Monat von Januar bis November in der Zeit von 10:00 bis 15.00 Uhr backen fleißige Bäckerinnen und Bäcker Brote und Kuchen. Für ein kleines Entgelt können Sie belegte Brote, Kuchen, ein Glas Wein oder eine Tasse Kaffee kaufen. Frisches Brot können Sie ab 12:00 Uhr probieren.

Auskunft und Anmeldung:
Förderverein Friedelsheimer Backhaus

Ansprechpartner:
Frau Dorothea Pappon
Tel.:  06322-61492

Schlossgelände

Erstmals in 1462 wurde das „Schloss Frydelsheim" urkundlich erwähnt. Die Schlossherrschaft wechselte in den Jahren von 1481 bis 1574 mehrmals.1575 übernahm der Pfalzgraf Johann Casimir das Schloss. Er baute es aus und legte einen „Tier- u. Lustgarten" an. Einige Teile des Burgturms, das nördliche und südliche Tor, eine Sandsteinbrücke, das Portal zur Burgvogtei und einige in Wohnhäuser eingebaute Ornamente sind erhalten.

Bürgerbrunnen

2008 wurde auf dem Platz zwischen den beiden Kirchen der neue Bürgerbrunnen eingeweiht, der von dem Künstlerpaar Barbara und Gernot Rumpf mit ortsbezogenen Elwetritschefiguren entwickelt und erbaut wurde. Auf dem Verbindungsweg vom Bürgerbrunnen bis zum Mennonitenhof sind über 372 Initialen von Friedelsheimer Bürgern in Form von bronzenen Münzen im Boden eingelassen.